Ein spannendes Kooperationsprojekt wirft seine Schatten voraus: Obwohl die eigentlichen Workshops erst im Oktober stattfinden werden, waren am vergangenen Samstag bereits Studierende der Universität Mainz in Bad Ems zu Gast, um die ersten Planungen gemeinsam auf den Weg zu bringen.
Zum Auftakt besuchten die Studierenden die Realschule plus Bad Ems Nassau, um sich einen Eindruck von den räumlichen Gegebenheiten und den organisatorischen Rahmenbedingungen zu verschaffen. Dabei ging es vor allem darum, mögliche Arbeitsorte kennenzulernen und erste Ideen für die spätere Umsetzung zu entwickeln.
Im Anschluss erkundeten die Studierenden die Stadt Bad Ems sowie das Café Maxine und die Räumlichkeiten von Schloss Balmoral. Diese Orte werden im Projekt eine zentrale Rolle spielen, da sie mit ihrer besonderen Atmosphäre vielfältige kreative Möglichkeiten bieten. Vor Ort wurde intensiv darüber nachgedacht, wie sich unterschiedliche Schauplätze für künstlerische Arbeiten nutzen lassen und wie Schule, Stadt und Kulturinstitutionen sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Im Mittelpunkt des Projekts, das im Oktober gemeinsam mit den Schüler:innen durchgeführt wird, steht die Arbeit mit bewegten Bildern. Dabei geht es nicht nur um klassische Filmproduktionen, sondern auch um kreative Formate wie Daumenkinos, animierte GIFs oder andere experimentelle Formen der Bildbewegung. Die Schüler:innen sollen dabei entdecken, wie Bewegung entsteht, wie Bilder wirken und wie man mit einfachen Mitteln spannende visuelle Effekte erzeugen kann.
Thematisch ist das Projekt im Bereich Grusel und Halloween angesiedelt. Inspiriert vom keltischen Fest Samhain werden Motive wie Wandel, Abschied und Neubeginn aufgegriffen. Diese bieten nicht nur einen atmosphärischen Rahmen, sondern eröffnen auch Raum für kreative und persönliche Auseinandersetzungen.
Ein Höhepunkt des Projekts wird eine gemeinsame Abschlussveranstaltung sein, bei der die entstandenen Arbeiten präsentiert und gefeiert werden.
Der Besuch am Wochenende machte deutlich: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Vorfreude auf die Zusammenarbeit ist groß. Schule, Universität und kulturelle Partner legen hier gemeinsam den Grundstein für ein Projekt, das Kreativität, Medienkompetenz und neue Perspektiven eindrucksvoll miteinander verbindet.
