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Schüler der Realschule + Bad Ems Nassau spenden für die Kinderkrebsstation im Kemperhof Koblenz

 
 
 


Am 24. 8. 2016 wurde die stolze Summe von 723,01 € Spende an die Kinderkrebsstation im Kemperhof Koblenz überreicht.

Bei der Vorbereitung des Gottesdienstes zur Feier der Entlassschüler der Realschule + Bad Ems Nassau wurde beschlossen, die Kollekte der Kinderkrebsstation im Kemperhof Koblenz zu widmen. In der voll besetzten St. Martins Kirche griffen die Eltern tief in die Geldbörsen, sodass zum Ende des Gottesdienstes 406,- € als Spende zusammenkamen.
Die Klassen 10RSa Bad Ems steuerte 80,-€ aus überzähligen Geldern der Abschlussfahrt und die 10a aus Nassau 247,01 €, aus Einnahmen des Pausenverkaufs, dem Erlös der Abschlusszeitung und restlichen Geldern der Abschlussfahrt  hinzu.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dr. Jakob freute und bedankte sich über diese Summe für seine Schützlinge und erklärte deren Verwendung: Die Spende werde nicht für klinische Einrichtungen verwendet sondern nur für zusätzliches Spiel- und Bastelmaterial. In der Station gibt es ein Spielzimmer, in dem die Patienten, wenn sie nicht bettlägrig sind, miteinander spielen und sich beschäftigen können, ähnlich wie zu Hause. Es sei wichtig, dass die Kinder, trotz des stationären Aufenthaltes, so viel wie möglich den Alltag, auch mit Schulunterricht, erleben und den Klinikaufenthalt nicht als Isolation empfinden.
Kinder nehmen ihre Krebserkrankung ganz anders an als Erwachsene. Sie sähen die tötliche Bedrohung weniger und hätten keine Angst. Die Behandlungen (Chemo-, Strahlentherapie und OP) nähmen sie als unangenehm hin, behielten aber ihre Fröhlichkeit. Wichtig sei demzufolge auch die Betreuung der Geschwister und Eltern. Im Durchschnitt werden 80% der Kinder im Laufe eines Jahres, das sie nur  teilweise in der Klinik verbringen, geheilt. Zu beobachten ist, dass sich die schulischen Leistungen verbessern, denn die für Gesunde vielleicht „lästige" Schule gewinnt durch die klinische Erfahrung mehr Bedeutung.
Kinder, die leider nicht geheilt werden können, werden mit ihren Familien zuhause palliativmedizinisch betreut.
Beeindruckt verließen die Schüler das Krankenhaus.

Ursula Kern

 
 
 
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