Girlsday / Boysday 2014 - Homepage der Realschule plus Bad Ems - Nassau

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Ein „Zukunftstag" für Mädchen und Jungen der Realschule plus BEN


 
 
 

90 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 nahmen am diesjährigen
Girls` und Boys` Day teil.

In vier verschiedenen Veranstaltungen, konnten sich die nach Geschlecht getrennten Schülergruppen über eher mädchen- bzw. jungenuntypische Berufe informieren. Damit möchte unsere Schule einen Beitrag dazu leisten, dass die Jugendlichen überholte Rollenklischees und Vorbehalte bei ihrer Berufswahl abbauen.

 
 
 
 

In Kooperation mit dem Jugendzentrum Bad Ems unter der Leitung von Norbert Dötsch besuchte eine Jungengruppe die Stiftung Scheuern in Nassau. Christoph Weiden, Ausbildungsleiter für pädagogische Berufe, führte die Jugendlichen über das Gelände und gab zahlreiche Informationen über die diakonische Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Damit die Jungen einen Einblick in das Berufsbild Heilerziehungspfleger erhalten konnten, wurden sie jeweils einem Betreuer zugeordnet und durften ihn bei seiner Arbeit begleiten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eine zweite Jungengruppe konnte sich bei der Agentur für Arbeit in Montabaur über die Berufe Sozialassistent, Erzieher, Altenpfleger(helfer) und Heilerziehungspfleger informieren. Nach zwei Vorträgen bestand die Möglichkeit eines der Berufsbilder näher kennenzulernen. Je nach Interessenslage erkundeten die Schüler entweder die Caritas-Werkstätten, die Kindertagesstätte St. Martin oder das Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds in Montabaur.

 
 
 
 
 

Zur gleichen Zeit schnupperte eine Mädchengruppe an der Berufsbildenden Schule (BBS) in Montabaur in klassische Männerberufe hinein. In den Werkstätten präsentierten zahlreiche Firmen einen Ausschnitt ihrer Produktion. So konnten die Schülerinnen unter anderem das Spritzgießen von Kunststoffformteilen beobachten. Im Anschluss trainierten die Teilnehmerinnen ihre feinmotorischen Fähigkeiten, indem sie sich mit Zangen und entsprechenden Bauteilen einen eigenen Schlüsselanhänger fertigten. Danach erkundeten die Mädchen verschiedene Holzverarbeitungstechniken und wendeten diese sie beim Bau eines Solitär-Spiels auch selbst direkt an.

 
 
 
 

Die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises bot einer weiteren Mädchengruppe die Gelegenheit, sich in der Kreisverwaltung Bad Ems bei einem Berufsparcours durch Tests und Versuche in den Bereichen, Technik, Handwerk, Naturwissenschaften und Informatik zu erproben und so mehr über ihre eigenen Fähigkeiten zu erfahren. Ergänzend dazu konnten die Teilnehmerinnen die Ausstellung „Vision 2027" besuchen. Es wurden ausgewählte Exponate junger Nachwuchserfinderinnen präsentiert und über technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe informiert.

 
 
 
 
 

In den abschließenden Feedbackrunden der verschiedenen Gruppen zeigte sich, dass bei manch einer Schülerin und manch einem Schüler, das sich das rollenbehaftete Bild, welches von einem Beruf vorherrschte, geändert hatte. „Typisch weiblich, typisch männlich, das gibt es eigentlich nicht mehr", war das Credo der Teilnehmerinnen am Girls` Day und der Teilnehmer am Boys` Day.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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